Nachtgeschichten 2

Nachtgeschichten 2

Feb.2017

Ich denke ich darüber nach, was diese kleinen roten Strichmännleinn bedeuten könnten, die Archäologen in Australien an Sandsteinfelsen gefunden haben. Es sind Zeichnungen,  die nun auch Forscher an Sandsteinwänden in Brasilien (ja da gibt tatsächlich auch trockene Gebiete nördlich des Amazonas Beckens ) in der Serra de Capivara, dem Gebirge des Wasserschweins, gefunden haben. Sie ähneln sich weltweit so sehr, dass es mich erstaunt.
Jetzt überlegt man doch tatsächlich, ob es eine andere, bisher nicht beachtete, nicht erforschte Einwanderungswelle auf den amerikanischen Kontinent vor mehr als 20 000 oder sogar vor 30 000 Jahren gab und zwar aus Afrika. Über die zugefrorene Beringstraße aus Asien, ja, das wußte und ahnte man schon, von den Südseeinseln nach Südamerika und vielleicht auch aus dem uralten Europa aus über Grönland nach Nordamerika, das hatte man schon überlegt und teilweise auch bewiesen. Die Clovis Speerspitzen gefunden sowohl in Spanien als auch in Amerika kamen erst „später“, um 12 000 Jahren vor unserer Zeit  auf den Kontinent.
Aber eine Einwanderung aus Afrika ?

War das möglich? An die Küsten Brasiliens  vom Wind getrieben, vom ewigen Rundum der Passatwinde. Eine Nacht auf den Booten zu tief geschlafen, die Ruder verloren ? Flaute für die Segel?? Und schon waren sie hilflos in der Strömung gefangen… bis Land auftaucht… nach 2-3 Wochen. Konnten sie das überleben? Konnten sie tatsächlich die Reise auch rückwärts gemacht haben, zurückfahren, um Frauen zu holen. ????

Zurück zu den  Felszeichnungen in der Serra de Capivara. Man erkennt  deutlich Männlein mit Speeren (das Töten aus sicherer Entfernung war immer schon wichtig). Es gibt rote Strichtierchen, mit oder auch ohne Geweihe oder Rückenpanzer, die gejagt wurden. Die gefundenen Pfeilspitzen überall in der Welt gleich… wenigstens fast. Es gibt auf den Felswänden der Serra Capirara Bilder von Menschen,  die „Liebe machen“ von hinten natürlich, klar gehört dazu. Es gibt Menschen die um Bäume Ringelreihen tanzen.. wirklich !  Man sieht Zeichnungen von exakt aufgereihten Männlein, die fast aussehen, als haben die Menschen vor 30 000 Jahren – dreißig tausend Jahren !! lang vor den Clovis Menschen – schon zählen wollen. Natürlich wollten sie zählen, nicht nur erzählen. .

Und wie schlicht und schnell  diese Zeichnungen sind gegen die Kunstwerke in  Lascaux in Frankreich,  wo Menschen vielleicht nur malen wollten, zeigen wollten, was sie in den Fingern juckt, was sie beobachtet haben, was sie können, einfach nur so… wie man halt zeichnet, etwas festhält, etwas „bannt“.  Gegenwart bannt. Sie festhält wie wir es auf Fotos tun.

Die ewig weisen Erklärungen der Archäologen klingen mir in den Ohren. Egal wo auf der Welt man nach Erklärungen von Ausgrabungsgegenständen fragt, immer lautet die Antwort :
Diese Dingen wurden zu kultischen Zwecken verwendet.

Kultische Zwecke. Dass ich nicht lache!
Ich überlege mir, ob diese einfachen und Zeichnungen vielleicht etwas anders waren als die ewige Erklärung der labernden Archäologen. Vielleicht waren diese schlichten Männlein-Zeichnungen nur Memo-Nachrichten für andere Menschen.

Ein Stamm wohnt da unter einer überhängenden Felswand. Sie kennen alle Zeichnungen schon lang. Betrachten sie jeden Tag. Nun sind die Frauen weg und sammeln Früchte und die Männer entdecken eine Herde von irgendwelchen Viechern, denen sie sofort nachlaufen müssen, sonst ist die Herde weg. Aufbruch ! Sofort ! Sie müssen aber den  Frauen mitteilen, dass sie weg sind und wozu sie weg sind und dass es lang dauert bei dem oder dem Getier, das sie jagen wollen. Da ritzen sie ihren kleinen Infozettel in die Sandsteinwand.
„Wir sind weg, zu 8 Mann auf der Jagd nach Mammut oder nach Riesenfaultieren“ oder sonst was. Und die Frauen sehen, heimgekehrt nach ihrer Sammelaktion die frischen Zeichnungen und wissen sofort:
“Alles klar. Hirschjagd, sie werden zurückkommen, dauert 3-4 Tage, kein Problem.“

Oder ein Paar hat sich  zurückgezogen und will „Liebe“ machen, also bitte jetzt mal nicht stören.

Oder die Nachricht an alle: „Heute Abend gibt’s den Tanz um den Maibaum, kommt alle, die ihr das lest. Die ihr das seht.“

Warum kann es nicht so etwas Einfaches Simples bedeutet haben? Warum immer kultische Zwecke…??

Noch einmal zurück zur Einwanderungs“welle“ aus Afrika:

Die Olmeken Köpfe aus Mexico…. Niemand weiß wozu woher… wie oder was ? Sie sind doch negrid !! doch einwandfrei…. Negrid…. Hat noch niemand gewagt, das mal zu sagen?

 

 

 

 

 

 

 

Genau so weiß ICH  (ha ha )natürlich etwas, was sonst niemand weiß: ‚
Was die Steinfiguren in den Osterinseln aussagen sollen.

Ist doch klar… (nein, sie dienten keinen kultischen  Zwecken !)

Die Menschen sind mit ihren Einbaumbooten entsetzlicherweise vom Wind und Wellen nach Osten von den Südseeinseln, oder aus  Australien nach Osten abgetrieben worden, weg von ihrer sicheren Heimat, über den Pazifik, dem Tod preisgegeben. Kein Land in Sicht, kein Süßwasser, nichts zu essen und endlich stranden sie… einer muss ja mal gestrandet sein, denn Gott hat sicher nicht IHRE Hand ausgestreckt und extra auf den Osterinseln.. nun ja. Who knows…who knows irgendwas ?  – auf jeden Fall stranden sie da. Finden eine Insel, auf der sie leben können mit irgendwelchem Getier, mit Früchten und Wasser und sie fassen Fuß (hatten Frauen dabei !! Wow !! Klar, sonst wäre alles Besiedeln mit dem letzten alten Kerl für die Katz gewesen!! ) und wollen allen, die von Westen nachkommen werden/würden zeigen „ He, kommt her, hier sind wir… seht schon von ganz fern, hier leben Menschen !!  Menschen !! Versteuert euch nicht. Ihr könnt kommen.“  Bevor sie die Insel sehen, sehen sie die Figuren am Horizont!! Groß, riesig. Menschlich. Es muss ja nicht abschreckend gewesen sein, es kann ja auch eine Reklametafel gewesen sein… hier ist die Insel, hier sind wir. !!! „Fünf Grad weiter  nördlich oder südlich und ihr findet uns nicht und aus die Maus.“
Wäre das möglich? Waren sie vielleicht nur  ein Signal für andere, verlorene Seeleute ? Ich finde das logisch, logischer als die ewigen Ausrede… „kultische Zwecke!“.

 

Ach und da fällt mir noch etwas ein: In weiteren 20 000 Jahren nach unserer Zeit graben neue  Generationen von Archäologen einmal unsere Städte und Häuser aus und sie finden in jedem Haus unverwüstliche, un-verrottbare große Edelstahlbehälter… die  – unfassbar wie sie sind – jede Menge kleiner Löcher haben. Das Wasser läuft durch sie hindurch, zu was sollten diese Edelstahltonnen  wohl gut gewesen sein im Jahr 2000 nach Christus?  Die Archäologen  haben keine Ahnung und tippen natürlich auf : unbekannte kultische Wasserituale und heilige Handlungen….

Ist doch echt zum Lachen, oder ?

 

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